Dirk Maassen Live 2022 „Time“

Für sein aktuelles Album „Time“ hat sich Pianist und Komponist Dirk Maassen in eine abgelegene Berghütte zurückgezogen, um in der Einsamkeit und Stille seine innere Melodie und sein wahres „Ich“ zu finden. Nach seinem gleichnamigen ReleaseKonzert Anfang Juni in der Berliner Passionskirche sind im Herbst 2022 weitere Shows geplant.

Das Zur-Ruhe-Kommen von Körper und Geist sieht Dirk Maassen, der auch als SoftwareEntwickler arbeitet, als Schlüssel zur Entstehung neuer musikalischer Ideen. „Die Arbeit an neuer Musik braucht Zeit und Raum und man muss geduldig sein und auf sich selbst hören“, erklärt er. Auf der Suche nach Ruhe verbrachte er mehrere Wochen in Südtirol, wo er zur Inspiration nur von seinem Klavier und den atemberaubenden Ausblicken auf die Wildnis der Berge Gesellschaft hatte. Auf ausgedehnten Spaziergängen fand Dirk Maassen zu sich selbst. „Das Leben in den Bergen reduziert alles auf seine wahre Essenz und diese einfache, grundlegende Welt eröffnet so viel Raum, um sein wahres Selbst zu finden “.
In dieser Umgebung konnte Maassen seine „innere Melodie“ finden und sie auf natürliche Weise ins Bewusstsein aufsteigen lassen: „Dann kommt alles zusammen, und es geschieht etwas Magisches“. Diese Magie bildet die Grundlage für alle vierzehn Klavierstücke auf „Time“. Dirk Maassen zeigt sich dabei abermals als Meister musikalischer Stimmungen und wechselt von trauriger, sanfter Melancholie zu strahlendem Optimismus.

Gelegentlich werden seine berührenden Klavierlinien von subtilen orchestralen Verzierungen begleitet, etwa im titelgebenden Stück „Time“. Darin erklingt das Ticken einer Uhr als Taktgeber für die akzentuierten Pizzikati der Streicher, die gemeinsam mit den auf- und absteigenden Klavierlinien eine Spannung erzeugen, die nie aufgelöst wird. „Landscapes“ mit seinen sanften Crescendi ist dagegen langsam, nachdenklich und meditativ angelegt. Ebenso wie „Ethereal“, dessen reduzierte Melodie von der Ehrfurcht vor der majestätischen Kulisse der Berge inspiriert wurde. Dieses stille Gefühl der Ehrfurcht zieht sich durch das gesamte Album „Time“, von der eindringlichen, zerbrechlichen Schönheit von „Ascending“ bis zum kargen, aber hellen „Mountains“.

Weitere Infos und Tickets gibt’s HIER.

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