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Melodischer Post-Hardcore mit Sleeping With Sirens
Fünftes Album „Gossip” im September erschienen
Hinwendung zu einem reiferen Sound

 

Sleeping With Sirens haben seit ihrer Gründung 2009 eine rasante Karriere hingelegt. Das Quintett aus Orlando/Florida blickt auf mehr als 140 Millionen Streams ihrer Songs, rund 100 Millionen Klicks auf ihre Videos, weit über 1,5 Millionen verkaufte Alben sowie einen atemberaubenden Tourneeplan, bei dem seit 2012 fast jede Show ausverkauft war. Trotz dieser Erfolge bleiben Sleeping With Sirens nicht stehen, sich selbst aber gleichzeitig treu. Ihr fünftes, im September erschienenes Album „Gossip“ begeistert mit einer stärkeren Ausrichtung zum Melodiösen, ja geradezu Poppigen, ohne die eigene Post-Hardcore-Vergangenheit zu vergessen. „Gossip“ stieg in den US-Billboard-Charts gleich nach Erscheinen in die Top 40, in vielen weiteren Ländern platzierte es sich ähnlich hoch in den Hitlisten. Nun kommen Sleeping With Sirens zwischen dem 13. und 22. Mai für vier Konzerte in Berlin, München, Frankfurt und Köln nach Deutschland.

Die Geschichte von Sleeping With Sirens begann 2009 in Orlando/Florida, als einige versierte Musiker damals jüngst verblichener Bands wie We Are Defiance und For All We Know nach einer neuen Ausdrucksform suchten. In den ersten Monaten kam und ging ein halbes Dutzend Musiker, bis man eine funktionierende Einheit gefunden hatte. Bereits ein knappes Jahr später erschien ihr Debütalbum „With Ears To See And Eyes To Hear“, das bereits einen Platz unter den Top 40 der Billboard-Independent-Charts erreichte. Doch vor allem die atemberaubende Live-Energie, mit der Sänger/Pianist Kellin Quinn, die Gitarristen Jack Fowler und Jesse Lawson, Bassist Justin Hills und Schlagzeuger Gabe Barham im Konzert zu Werke gehen, schuf in ihrer Heimat zügig eine landesweite Anhängerschaft.

So gelang der Band trotz ihres radikalen, mit vielen Brüchen spielenden Sounds bereits mit dem zweiten Album „Let’s Cheers To This“ der Einstieg in die Top 100 der US-Billboard-Charts. Es folgte eine lange Tournee durch Nordamerika, erstmals gemeinsam mit Pierce The Veil, mit denen sie eine enge Freundschaft verbindet. 2012 bewiesen Sleeping With Sirens mit der Akustik-EP „If You Were a Movie, This Would Be Your Soundtrack“ ihre emotionale und leise Seite. Obwohl die EP lediglich als digitaler Download erschien, platzierte sie sich auf Platz 17 der US-Charts und markierte damit ihren Durchbruch. Mit ihrem dritten Album „Feel“ stiegen sie 2013 in die Oberliga der zeitgenössischen harten Musik auf. Nominierungen in sechs Kategorien des Leser-Jahrespolls beim Fachmagazin ‚Alternative Press‘ belegen ihre Ausnahmestellung. Das 2015 erschienene vierte Album „Madness“ untermauerte diese Erfolge ein weiteres Mal. Hinzu kam ein Besetzungswechsel – Gitarrist Jesse Lawson verließ Ende 2013 die Formation und wurde durch Nick Martin ersetzt, der seine Feuerprobe mit Bravour auf der sich anschließenden US-Tournee bestand.

Trotz ununterbrochener Tourneen nahm die Band im vergangenen Jahr die Arbeit zum nächsten Album auf. Über viele Monate hinweg schrieben die fünf Mitglieder gemeinsam neues Material, das in vielen verschiedenen Studios in Nashville, Los Angeles und New Jersey aufgenommen wurde. Gemeinsam mit ihrem neuen Produzenten David Bendeth (Paramore, All Time Low) suchte man nach einem neuen, erwachseneren Sound, einhergehend mit den Lyrics der Platte, die sich laut Kellin Quinn überwiegend mit dem eigenen Reifen beschäftigen: „Ich habe gefühlt mein ganzes bisheriges Leben in dieser Band verbracht und wurde in dieser Zeit vom Jungen zum Mann und Vater. Dieser Reifeprozess sollte sich auch im Klang der Platte widerspiegeln“, sagte er.

Das Werk markiert für Sleeping With Sirens eine deutlichere Hinwendung zu rockigeren Grundmustern und geradezu poppigen Melodien, verleugnet dabei jedoch nicht die eigene Post-Hardcore-Vergangenheit. „Wir sind als Songwriter und Musiker gereift“, erklärt Jack Fowler. „Es gibt auf dem neuen Album eine Menge, das in unserem Kontext neu und anders klingt, aber trotzdem auf unseren Wurzeln aufbaut.“ Umso gespannter darf man auf ihre Shows sein.

 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Fr., 08.12.2017, 11:00 Uhr

 

Bitte beachten Sie die folgenden, für München geltenden Jugendschutzregelungen:

Kinder unter 6 Jahren erhalten keinen Zutritt zu der Veranstaltung.
Kinder zwischen 6 und unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person eingelassen werden.


TICKETS/TERMINE

19.05.2018 19:30 München, Backstage Halle